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Strömungsrohrexperiment

 

Die Erzeugung angeregter Radikale durch Chemilumineszenzreaktionen in der Gasphase erfolgt in schnellen Strömungssystemen. Hierbei werden Energieträger wie z.B. O2 a1Δg oder NF a1Δ zur selektiven Anregung tiefliegender Elektronenzustände der Radikale durch E-E- Energieübertragungsprozesse genutzt.

Die Erzeugung der Reaktanden, bzw. der Stoßpartner (Energieüberträger) erfolgt durch Mikrowellenentladungen, bzw. HV-Gleichspannungsentladungen in Seitenarmen des Strömungsrohres.

Mit einem hochauflösenden Fourier-Transform-Spektrometer (BRUKER IFS 120HR) werden die Emissionen extrem empfindlich gemessen und die daraus resultierenden spektroskopischen Daten mittels zum größten Teil selbst entwickelter Computerprogramme analysiert.

Der besonderer Vorteil dieser Methode gegenüber herkömmlichen Anregungsmethoden liegt in der Nutzung von "chemischer Energie" zur Anregung der Teilchen. Hierdurch kann das Auftreten störender Untergründe (z.B. unerwünschte starke Atomlinien, Kontinua, thermische Strahlung, etc.) vermieden werden, so daß auch noch extrem schwache Übergänge beobachtet werden können.

Eine Kombination von FTIR mit LIF (Laser-induzierter-Fluoreszenz) und ELP (Eximerlaser- Photolyse) bietet die Möglichkeit einer empfindlichen Analyse von Teilchenzuständen bei einer gezielten energetischen Anregung.